Unmittelbar an der Straße von Arnbruck aus nördlich nach Thalersdorf, neben den letzten Häusern von Höbing und nahe dem Zellertal-Radwanderweg gelegen,......
Als Rest eines eiszeitlichen Karsees hat sich der Große Arbersee bis heute erhalten. Neben dem Kleinen Arbersee finden sich im ArberLand nur mehr hier derartige Schwingrasengesellschaften aus Blumenbinsen, Seggen und Fieberklee in Form der "schwimmenden Inseln"......
Als Relikt der früheren Landnutzung in einer feuchten Senke
entwickelten sich die parzellierten Felder und Weideflächen
zu Ödland, das mangels weiterer Bewirtschaftung immer
stärker verbuschte und teils aufgeforstet wurde......
In einem eiszeitlichen, auffällig ausgeprägten Gebirgseinschnitt
mit schroffen Felswänden stürzt der Rißbach, der sich
hier mit dem Schwellbach vereinigt, steil zu Tal. Dabei durchquert
er in mehreren Kaskaden die wilde Felsschlucht, ......
Wegen ihrer herausragenden Schönheit und Einmaligkeit
wurden die beiden Linden 1977 als Naturdenkmal ausgewiesen.
Seit über hundert Jahren prägen sie die Zufahrt zur
Hofanlage aus dem 12. Jahrhundert. Sie haben einen Stammumfang
von ca. 2,80 m und eine Höhe von 18 m......
Die mit 1,7 Hektar wohl größte private Streuobstfläche im
ArberLand wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von den Freiherren v. Poschinger als Teil des Schloßgartens angelegt......
Die über 150 Jahre alte Linde in Linden ist eine Dorflinde
typischer Ausprägung mit herabstreichender, ausladender
Krone, wie man sie im ArberLand nur noch selten vorfindet......
Ein Schulhof im Wandel: Aus einer früher monotonen Schotterfläche
haben hier zur Jahrtausendwende Schulkinder,
Eltern und Lehrer – überwiegend in Eigenleistung – einen
vielfältig nutzbaren grünen Schulhof geschaffen, der auch so
manchem Schulfest einen lebendigen Rahmen geben kann......
Dieses Naturschutzgebiet in der Gemeinde Kirchberg umfaßt
mit 148 Hektar Wald und Streuwiesen auch die größte
zusammenhängende Hochmoorfläche im Vorderen Bayerischen
Wald......
Diese Allee stellt einen abgetrennten Abschnitt der 1912 ausgebauten,
alten Ostmarkstraße zwischen Kirchdorf im Wald
und Grünbichl dar und wird von 15 noch erhaltenen Winterlinden
aus dieser Zeit markiert......
Ein alter Weg über den Kollnburger Berg durch das Gelände
des prähistorischen Burgstalles verbindet das untere Dorf mit
der Schulstraße. Am Weg liegen reizvolle Felspartien mit dem
„Liebesstein“, von dem aus man einen weiten Blick über das
Waldland zum Arber hin hat......
Umgeben von 800-1050 m hohen Waldgipfeln wie Hennenkobel,
Hahnenriegel, Silberberg und dem Kronberg, blieb
das früher ausgedehnte Waldmoor im „Brandtener Kessel“
mit seinen vielen Bächen lange Zeit unbewohnbar......
Auf den trockenen, basenarmen Silikatverwitterungsböden
des Pfahls konnten sich nur Birken-Eichen-Wälder und
Kleinstrauch- bzw. Wacholderheiden etablieren......
Dort, wo steinige, hängige Flurlagen früher keine Ackernutzung
zuließen, wurden die gerodeten Flächen im Gemeinschaftsbesitz
des Dorfes belassen und als Weide genutzt......
Die Ruhmannsfeldener Leite (Leithe), die den Verlauf der
Teisnachschlucht südlich ab dem Osterbrünnl Richtung Nordost
beschreibt, wurde um 1967 unter Landschaftsschutz
gestellt......