Das Tier-Freigelände im Haus zur Wildnis
Unberührte Natur, in der sich seltene Tierrassen frei bewegen, ist in Europa kaum noch zu finden. Im Nationalpark Bayerischer Wald füllt das "Haus zur Wildnis" nahe Ludwigsthal diese Lücke. Luchse, Wildpferde, Urrinder und eine Wolfsfamilie streifen dort durch ein 15 Hektar großes Landschaftsgehege. Wildnis zum Greifen nah und spannend aufbereitete Informationen.
Tiere beobachten, die es schon in der Eiszeit gab, einzigartige Blicke genießen auf die schier endlose Waldlandschaft zwischen Arber und Großem Falkenstein: Das "Haus zur Wildnis" mit seinem Tier-Freigelände ist ein wunderbares Ausflugsziel für die ganze Familie.
Wildpferde und Urrinder leben in dem Landschaftsgehege am Hochfeld. Sie eröffnen dabei ein "Fenster in die Vergangenheit". Denn es handelt sich um Tierarten, die wohl während des Eiszeitalters auf ihren Wanderungen auch die Landschaft des Inneren Bayerischen Waldes durchstreift haben.
Auf dem Hochfeld weidet die Fünfer-Gruppe von Przewalski-Pferden: der kraftstrotzende Hengst "Borodin", drei Stuten und ein Fohlen. Die Pferde stammen aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn, Professor Henning Wiesner hat sie dem Nationalpark zur Verfügung gestellt. Und der erste Nachwuchs ist schon da, der junge Hengst "Golan".
Eine Gruppe von Urrindern teilt sich die Weidefläche mit den Wildpferden. Für die Besucher sind die Tiere fast zum Greifen nah: Ein bequemer, zweieinhalb Kilometer langer Rundweg führt durch das großzügig angelegte Freigelände.
Wölfe, Luchs und Braunbären haben noch bis vor etwa 150 Jahren die weitläufigen Wälder am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen durchstreift. Die Wolfsfamilie passt deshalb wie kaum eine andere Tierart als Symbol und Ikone der Wildnis in das Gesamtkonzept der Anlage.
Und dann ist da noch das "Haus zur Wildnis" selbst. Auf einer Bergkuppe gelegen, fügt es sich harmonisch in die Landschaft ein. Das Motto des Hauses: "Entdecke deine Fantasie". Zum Beispiel im Kino auf einer 3D-Erlebnisreise oder im "Wurzelgang".
Der Eintritt zum "Haus der Wildnis" und zum Tierfreigelände ist frei, das Parken kostet
1,00 Euro pro Std. für PKW, Motorrad, Camper und
3,00 Euro pro Std. für Busse.
Schauen Sie rein, es lohnt sich bei jedem Wetter. Und der Umwelt zuliebe: Die Anreise mit Bussen und Waldbahn wird empfohlen.
Nähere Informationen finden Sie unter
www.nationalpark-bayerischer-wald.de
oder via Telefon 09922/5002-100.










