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Wandern

Wanderweg Nr. 4

Wanderweg Nr. 4

Ausgangspunkt: Kirche in Geiersthal
Länge: ca. 16 km (ohne Natur- und Erlebnispfad „Panoramablick“, Länge: 3, 5 km )

Vom Ausgangspunkt Geiersthaler Kirche (Diese Kirche ist vor allem wegen ihrer Fresken im spätgotischen Chor und der mit Eisen beschlagenen Sakristeitüre aus dem 14. Jahrhundert sehenswert.) geht der Weg über Holzhaus nach Fernsdorf, überquert die Bundesstraße 85 und führt weiter nach Frankenried (in Frankenried befindet sich übrigens der höchstgelegene Punkt der Gemeinde Geiersthal). Vom nächsten Ort Prenning  hat man einen schönen Blick über das Tal zur Ortschaft Kaikenried, wandert dann weiter bis nach Schön und wieder zurück bis Prenning. In Schön besteht die Möglichkeit, den Natur- und Erlebnispfad „Panoramablick“ zu begehen. Die Länge des Rundwanderweges beträgt ca. 3,5 km. Verschiedene Stationen laden hier zu Ruhe, Information und Spiel ein, z.B. gibt es 3 m hohe Holzfiguren der sogenannten Eisheiligen, Informationstafeln zu Waldwirtschaft, zur Besiedelung des Bayer. Waldes und für Kinder Baumtelefon, Waldxylophon, Holzorgel und vieles mehr zu sehen. Weiter geht der Weg über Tradweging und einen aufgelassenen Steinbruch („Apfl-Weiher“) zur Ortschaft Linden, wo sich die gleichnamige Burgruine Linden befindet. Linden war eine  von einem Graben umgebene Wasserburg, die die einzige in der Ebene gelegene Burg in der ganzen Umgebung darstellt. Durch ein herzogliches Monopol entstand in Linden im Jahr 1553 die erste und für lange Zeit einzige Weißbierbrauerei des Bayer. Waldes. Die Brauerei wurde später nach Viechtach verlegt, woraus die Gesellschaftsbrauerei Viechtach entstand, die heute noch besteht. Ebenfalls in Linden befindet sich das Naturdenkmal „Alte Linde“ am Anger beim Schlossbauerngut, wo sich auch die Burgruine befindet. Lindenblätter prägen auch das Wappen der Degenberger, die früheren Herrn von Linden. Von Linden aus geht der Wanderweg nach Hartmannsgrub und weiter über Unter- und Oberberging nach Madlholz. Im Volksmund wurde und wird dieser Ort „Sibirien“ genannt, wegen der Kälte, die dort in früherer Zeit durch den die 4 Häuser umgebenden Wald geherrscht hat. Durch ein kurzes Waldstück gelangt man nach Höfing und geht von dort zurück nach Geiersthal zum Ausgangspunkt der Wanderung.

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