Der Glasmacherkunst auf der Spur
Eindrucksvolle "Glasstraße" im Landkreis Regen
Folgen Sie der "Glasstraße" zwischen Arber und Frauenau und entdecken Sie zahllose Kostbarkeiten der Glasmacherkunst!
In der "Grenzlandglashütte" in Bayerisch Eisenstein können Sie nicht nur gemütlich Brotzeit machen, sondern auch den Glasbläsermeistern bei der Arbeit mit ihren Glasmacherpfeifen zuschauen.
Das ehemalige Glasschleiferdorf "Seebachschleife", das letzte erhaltene seiner Art, lädt Sie zur Rast ein. Die Steigerwaldsche Regenhütte im Ort Regenhütte zählte einst zu den bedeutendsten Glashütten Europas. Das Glas der heutigen Schauglashütte wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. auf der Pariser Weltausstellung von 1900!
Auf dem weiteren Weg entlang der "Glasstraße" gelangt man nach Ludwigsthal, das seinen Namen von König Ludwig I. hat. Hier sollten Sie der Herz-Jesu-Kirche einen Besuch abstatten - ihre außergewöhnliche Bemalung des Innenraumes und ihre Glasmosaike muss man einfach gesehen haben! Im atmosphärischen Glashütten-Café können Sie sich stärken und beim Glasblasen zuschauen.
Weiter geht´s zum ehemaligen Hüttenstandort Spiegelhütte, wo das preisgekrönte Poschinger Jugendstilglas gefertigt wurde und ins berühmte Buchenau, wo man in der Tafelglashütte farbiges Fensterglas herstellt. In Theresienthal bei Zwiesel gründete Wilhelm Steigerwald 1836 die königlich privilegierte Glasfabrik, die für ihre venetianisch angehauchten Kelche, Vasen usw. berühmt wurde.
Das Historismus-Schlösschen erinnert heute mit Mustergläsern aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert an die Blütezeit der Glasmacherkunst. Wenn Sie auf Ihrem Weg entlang der Glasstraße in der "Glasstadt Zwiesel" angelangt sind, werfen Sie einen Blick auf die farbenprächtige Jugendstilverglasung der St.-Nikolaus-Kirche, die in den Tafelglashütten in Buchenau, Ludwigsthal und Zwiesel gefertigt wurde.
Hier in Zwiesel schlossen sich zahlreiche Glasstudios und -werkstätten zum "Gläsernen Winkel Bayerischer Wald" zusammen und schaffen bis heute die herrlichsten Kunstwerke aus Glas. Zwiesel lädt außerdem jährlich zu den berühmten Sonderausstellung "Zwieseler Glastage" und "Zwieseler Buntspecht" ein, die Sie nicht verpassen sollten. In Rabenstein sind Bernhard Schagemanns Verglasungen der St. Johann-Nepomukkirche sehenswert, in Oberzwieselau das Gut des ehemaligen Hüttenherren Bendekit von Poschinger.
Schließlich erreichen Sie das "Gläserne Herz des Bayerischen Waldes", den idyllischen Ort Frauenau. Hier produziert die Familie von Poschinger, die älteste Industriellenfamilie Deutschlands, seit 15 Generationen edle gläserne Gebrauchsgegenstände. Die beeindruckende Dachkonstruktion verleiht diversen Veranstaltungen im Hüttengebäude immer wieder eine besondere Atmosphäre.
Unbedingt ansehen: das Glasmuseum Frauenau, das die Sammlung Kerner mit wervollen italienischen Glasgefäßen beherbergt, gewährt tiefe Einblicke in Glasherstellungstechniken und Veredelungsmethoden.
Also auf in den Bayerischen Wald zur Glasstraße, wo man noch richtige Schätze entdecken kann!











